Ablauf

Wie sieht eine osteopathische Behandlung aus?

Die Behandlung erfolgt nach ausführlicher Anamnese und beginnt mit einer gründlichen Untersuchung. Hierbei ist auch die Krankheitsgeschichte des Patienten wichtig zur Diagnosestellung.
Innerhalb der Diagnosestellung werden drei Teilbereiche untersucht:

  • 1. Muskel­Skelett­System: Wirbelsäule, Knochen, Gelenke, Muskulatur und Faszienzüge
  • 2. Visceraler Bereich: Bauchorgane, Beckenorgane, Lungen, Herz, Blut­ und Lymphgefäße
  • 3. Craniosacraler Bereich: Schädel, Kreuzbein, Nervensystem, Gehirn und Rückenmarksflüssigkeit

Eine Bewegungseinschränkung oder Spannung in einem der Teilbereiche kann andere Regionen beeinflussen. Deshalb werden auch Regionen behandelt und untersucht in denen der Patient keinen Schmerz angibt.
Die Therapie erfolgt ausschließlich mit den Händen. Die Osteopathin kann bei der Untersuchung das menschliche Gewebe Schicht für Schicht ertasten. So werden Bewegungseinschränkungen und Spannungen aufgespürt, die mit speziellen osteopathischen Techniken behandelt werden.

Eine osteopathische Behandlung dauert im durchschnittlich 50 – 60 Minuten. Der Körper kann etwa zwei bis drei Wochen auf eine osteopathische Behandlung reagieren.
Je nach Art der Beschwerden (akut oder chronisch) und Therapieverlauf sind in der Regel zwischen drei und fünf Terminen im Abstand von zwei bis vier Wochen notwendig.

Elke Schwab

Mitglied im Verband der Osteopathen
Deutschland e.V.


Fachpraxis für Osteopathie Schwab Elke
Eben 6
96224 Burgkunstadt
Tel. 0162 / 7824100